Friedrich von Keßler

* 05. September 1875, ✝ 08. März 1933
Deutscher Generalkonsul in Leningrad 1922-1925
Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Hinweise unter Quellen und Literatur. Die Identifikation von Keßlers mit dem in der Weisung Nr.36416 vom 21.November 1924 genannten "Console Germanico" () ist nicht vollständig gesichert. Dort gibt Gasparri ein Schreiben des Apostolischen Delegaten in China, Celso Costantini, wieder, der sich wegen der Taufbescheinigungen dreier Kinder aus Archangelsk an genannten "Console Germanico" wenden wolle. Da es wahrscheinlicher ist, dass sich Costantini an einen der deutschen Konsuln in der Sowjetunion wenden wollte, als an einen in China, liegt es nahe, dass er den Generalkonsul in Leningrad meinte, das Archangelsk am nächsten lag. Neben dem Konsulat in Leningrad gab es 1929 in der Sowjetunion solche in Wladiwostok, Nowonikolajewsk, Charkow, Odessa, Tiflis und Kiew.
Literatur
KEIPER, Gerhard / KRÖGER, Martin (Bearb.), Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871-1945, Bd. 2: G-K, Paderborn u. a. 2005, S. 512 f.
Keßler, Friedrich Wilhelm von, in: Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online, in: www.bundesarchiv.de (Letzter Zugriff am: 19.05.2015).
MÜLLER-JABUSCH, Maximilian (Hg.), Handbuch des öffentlichen Lebens. Staat, Politik, Wirtschaft, Verkehr, Kirche, Presse, Bildungswesen, Gemeindewesen, Verbände, Ausland, Statistik. Fünfte Ausgabe des Politischen Almanachs, Leipzig 1929, S. 635.
Empfohlene Zitierweise
Friedrich von Keßler, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Biographie Nr. 2502, URL: www.pacelli-edition.de/gnd/133514935. Letzter Zugriff am: 18.08.2022.
Online seit 18.09.2015, letzte Änderung am 16.10.2015.
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