Dokument-Nr. 13848
Sibylla an Kalb
Hünfeld, 13. März 1924

Sehr geehrter Herr Kalb!
Nur zu gern haben wir Ihrer Aufforderung entsprochen und das uns zugedachte Stück Woll-Flanell im Mutterhaus in Empfang genommen.
Für diese Spende, welche wir der alles umfassenden, fürsorgenden Liebe unseres glorreich regierenden hl. Vaters verdanken, sagen wir aus ganzem Herzen unsern innigsten Dank.
Die Spende kommt uns im Augenblick sehr gelegen, da wir gerade an solchen Stoffen großen Bedarf haben. Wir danken der göttlichen Vorsehung, die sich ihres Stellvertreters auf Erden bedient, um auch in solchen Kleinigkeiten unsere Not zu lindern. Die Gebete von uns und unseren Kindern werden mit doppelter Innigkeit für den hl. Vater verrichtet werden, damit Gott seine Regierung segnen und seinem [sic] Streben voller Erfolg werde.
Indem ich Ihnen, Herr Kalb, für Ihre freundliche Vermittlung herzlich danke, bin ich mit freundl. Gruss
Ihre ergebene
Schwester Sibylla
Empfohlene Zitierweise
Sibylla an Kalb vom 13. März 1924, Anlage, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 13848, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/13848. Letzter Zugriff am: 26.11.2022.
Online seit 18.09.2015.