Dokument-Nr. 4179
Pacelli, Eugenio
an Gasparri, Pietro
München, 03. Dezember 1924
Regest
Pacelli informiert über die am 18. November erfolgte Vorstellung des Bayernkonkordats im Landtag, die gemeinsam mit der Vorlage des Kirchenvertrags mit den evangelischen Kirchen vorgenommen wurde und mit diesem durch ein Mantelgesetz verbunden ist. Das Mantelgesetz fügt der Nuntius bei. Pacelli erklärt diese Verknüpfung, die er als unangenehm qualifiziert, mit der Tatsache, dass zur Annahme des Konkordats auch die Stimmen der Protestanten benötigt werden, sowie mit dem in seinen Augen bedauerlichen Paritätsprinzip. Er betont jedoch die Wahrung der unterschiedlichen Rechtsnaturen der beiden Vereinbarungen und schätzt das Konkordat als völkerrechtlichen Vertrag im Vergleich zu den schlichten Staatsverwaltungsverträgen als vorteilhaft für die katholische Kirche ein. Dies begründet sich vor allem in der Tatsache, dass das Konkordat als völkerrechtlicher Vertrag durch spätere Reichsgesetze nicht einfach modifiziert werden kann.Nachfolgend zitiert Pacelli aus der Presseerklärung von Kultusminister Matt, der die Parallelen zwischen Konkordat und Kirchenvertrag hervorhebt. Dann erläutert der Nuntius die seiner Ansicht nach wichtigsten inhaltlichen Unterschiede zwischen den Abkommen. Zugunsten der katholischen Kirche notiert er Artikel 2 des Konkordats zu den Ordensgemeinschaften, die Regelungen zur Lehrstuhlbesetzung an den Universitäten, Lyzeen und Hochschulen in Artikel 3 und 4, die Bestimmungen zur Schulfrage in Artikel 5, §§ 2 und 3 sowie die in Artikel 10, § 1 a, h und i festgelegten Staatsleistungen für die Kirchenverwaltung, die Priesterausbildungsstätten und für pensionierte Kleriker.
Zum Vorteil der evangelischen Kirche führt der Nuntius Artikel 2 des Vertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins an, welcher der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Erlangen die Aufrechterhaltung ihres evangelisch-lutherischen Charakters garantiert. Als Pacelli Kultusminister Matt auf das Fehlen einer analogen Zusage im Bayernkonkordat aufmerksam machte, erklärte dieser, die Präzisierung solle vor allem den lutheranischen Charakter der Fakultät gegenüber den reformierten Kirchen stärken, und wies auf den generellen Schutz der theologischen Fakultäten durch die Reichsverfassung hin. Die in den Verträgen mit den evangelischen Kirchen festgeschriebenen Dienstaufwandsentschädigungen für den Kirchenpräsidenten (Artikel 21, Nr. III des Vertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins sowie Artikel 14, Nr. III des Vertrags mit den Vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirchen der Pfalz) sind im Konkordat nicht expliziert. Matt versicherte jedoch, dass diese auch den katholischen Erzbischöfen und Bischöfen gezahlt wird. Die genannten Artikel sprechen außerdem dem gesamten Landeskirchenrat Wohnungsgeld zu, während das Konkordat dieses in Artikel 10, § 1 e nur für Erzbischöfe, Bischöfe und ältere Kanoniker sowie Vikare vorsieht. Nach Auskunft des Kultusministers bestand diese Ungleichheit bereits in der Vergangenheit und ist mit der Behandlung der Landeskirchenratsmitglieder als Staatsbedienstete begründet. Hinsichtlich der in Artikel 26 des Vertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins und in Artikel 19 b) und c) des Vertrags mit den vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirchen der Pfalz thematisierten Ablegung der Reifeprüfung an nichtstaatlichen Anstalten verweist Pacelli auf die Regierungsnote zum Bayernkonkordat. Zugleich konstatiert er aber, dass hier eine Anrechnung der an außerdeutschen Fakultäten verbrachten Zeit auf das Studium möglich ist, die das Bayernkonkordat nicht in gleichem Umfang vorsieht. Dies rechtfertigte der Kultusminister mit dem Usus der Reformierten, zum Studium nach Basel oder Utrecht zu gehen. In den Verträgen mit den evangelischen Kirchen (Artikel 29 des Vertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins sowie Artikel 22 des Vertrags mit den vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirchen der Pfalz) wird für die Wahl des Kirchenpräsidenten eine unverzügliche Rückmeldung der Regierung dazu, ob Erinnerungen politischer Natur gegen den Kandidaten vorliegen, zugesagt, die im entsprechenden Artikel 14 des Bayernkonkordats fehlt. Diese Zusage begründet Matt mit der Wahl des Präsidenten durch die Landessynode, die zum Zeitpunkt der Anfrage an die Regierung bereits im Gang ist. Unter dem Hinweis, dass eine Änderung des Konkordatstextes mit Blick auf die anstehende Landtagsdiskussion nur Polemiken und Schwierigkeiten hervorrufen würde, referiert der Nuntius abschließend die von Matt zugesicherte Bereitschaft, etwaigen Wünschen des Heiligen Stuhls zu den genannten Punkten später mit einer Note nachkommen zu wollen.
Der größte Unterschied zum Vorteil der evangelischen Kirchen besteht nach Pacellis Ansicht jedoch hinsichtlich der Pfarrernennung (Artikel 30 des Vertrags mit der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern rechts des Rheins, Artikel 23 des Vertrags mit den vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirchen der Pfalz und Artikel 14, § 3 des Konkordats): Während die evangelischen Kirchen sämtliche Pfarrer frei erennen können und nur die politische Klausel wahren müssen, unterliegt ein beträchtlicher Teil der katholischen Pfarreien dem Patronats- bzw. Präsentationsrecht des Staates. Zu diesem Punkt gab es eine Aussprache zwischen dem Nuntius und dem Kultusminister, von der Pacelli detailliert berichtet: Er verlangte unter Verweis auf das Paritätsprinzip sowie darauf, dass den evangelischen Kirchen nach der Revolution in diesem Punkt weit mehr Freiheit eingeräumt wurde als der katholischen, eine Gleichbehandlung der katholischen Kirche. Auch hinsichtlich der Staatsleistungen, welche die Regierung nur für die Pfarreien mit staatlichem Präsentationsrecht als im engen Sinn obligatorisch betrachtet, machte Pacelli eine Ungleichbehandlung der Kirchen aus und erreichte die Bereitschaftserklärung Matts, diese Aspekte erneut prüfen zu wollen.
Schließlich berichtet der Nuntius von den Pressereaktionen auf das Konkordat. Zunächst weist er auf eine halboffizielle Kommunikation hin, welche die Vorwürfe einer neuerlichen Einführung der geistlichen Schulaufsicht als unzutreffend zurückweist. Angesichts der hier gebotenen Ausführungen mahnt Pacelli an, dass die Repräsentanten des Heiligen Stuhls in Bayern diesen Punkt auch zukünftig im Auge behalten sollen, damit die Kirche durch solche einseitigen Interpretationen keines ihrer konkordatär verbürgten Rechte verliert. Auf die Schwierigkeit solcher nur von einer Seite vorgenommenen Deutungen wies der Nuntius auch den Ministerialbeamten im Ministerium des Äußern von Stengel hin. Abschließend geht Pacelli auf die vehementen Angriffe auf das Konkordat, besonders mit Blick auf die Schulfrage, durch die Oppositionspresse ein, wobei er besonders den Protest des Bayerischen Lehrervereins thematisiert. Ferner weist er darauf hin, dass selbst die Organe der deutschnationalen Volkspartei, die zur Regierungskoalition gehört, das Konkordat attackieren, und geht auf einen besonders harschen Artikel in der "München-Augsburger Abendzeitung" ein. Da sich die Mehrheitsverhältnisse seit der Landtagswahl im April verändert haben und die Regierungskoalition nur über eine äußerst kanppe Mehrheit verfügt, versetzt die Möglichkeit, dass deutschnationale Abgeordnete gegen das Konkordat stimmen könnten, nicht Wenige in Sorge. Ministerpräsident Held hingegen, den Pacelli am Vorabend traf, geht von einem erfolgreichen Abschluss aus, da er von Abgeordneten aus der Opposition weiß, die für das Konkordat stimmen werden. Da die Diskussion des Konkordats im Verfassungsausschuss am 9. Dezember beginnen soll, rechnet Held mit einen möglichen Abschluss bis zum 16. Dezember.
Betreff
Presentazione del Concordato bavarese al Landtag
Il 18 Novembre u. s. il Governo bavarese



Il Concordato medesimo è stato compreso insieme alle "Convenzioni colle Chiese evangeliche"





75v
getto di legge, tuttavia, e la relativa
Motivazione fissano la diversa natura giuridica del Concordato e delle
Convenzioni anzidette. Il primo vale come trattato internazionale (Staatsvertrag,
völkerrechtlicher Vertrag); non così invece le seconde, le quali, non possedendo
le "Chiese evangeliche" la personalità giuridica internazionale, sono semplici contratti
amministrativi od interni dello Stato (Staatsverwaltungsverträge). Questa distinzione
– contrariamente a quanto ha in modo erroneo affermato la Germania
76r
da una posteriore legge del
Reich, mentre che lo sarebbero i contratti colle "Chiese evangeliche". Questo
principio venne riconosciuto anche dal Governo del Reich

Quanto al contenuto del Concordato in confronto colle anzidette Convenzioni relative alle "Chiese evangeliche", così disse il summenzionato Sig. Ministro del Culto nelle sopra accennate dichiarazioni da lui fatte alla stampa: "Il principio della parità doveva essere mantenuto ad ogni modo, e quindi il Concordato divenne naturalmente la base per l'accordo colle Chiese evangeliche. Su questo fondamento siamo entrati coi rappresentanti delle Chiese evangeliche in trattative, le quali fortunamente in tempo relativamente breve hanno condotto ad una Convenzione, che corrisponde in modo abbastanza esatto al Concordato, salvo il riguardo dovuto alle diversità delle singole organizzazioni".
Poiché in tal guisa le Convenzioni colle "Chiese
76v
evangeliche" sono state calcate, il più possibile anche
quanto alle parole, sul testo del Concordato, resta ad esaminare quali siano le differenze
fra l'uno e le altre. Mi limiterò qui a notare quelle, che, a mio subordinato avviso, hanno
maggiore importanza per la S. Sede, parlando separatamente prima dei punti più
favorevoli alla Chiesa cattolica e poi degli altri più vantaggiosi per le "Chiese
evangeliche".I
Disposizioni più favorevoli per la Chiesa cattolica
1.) Nelle Convenzioni colle "Chiese evangeliche" manca completamente l'articolo 2

2.) Gli articoli 3




77r
ne scientifica. – Non si trova inoltre, per
somigliante ragione, nella menzionata Convenzione una disposizione analoga al § 2
dell'articolo 4 del Concordato, ma nel n. II del succitato articolo 2 si
stabilisce che "nella provvista della cattedra di diritto ecclesiastico nella Facoltà
giuridica della Università di Erlangen lo Stato avrà riguardo ai bisogni degli studenti
della Facoltà teologica


3.) Più ampio è pure per analogo motivo il diritto della Chiesa cattolica circa la scuola, fissato nei §§ 2 e 3 dell'articolo 5



4.) Nell'articolo 10


77v
trova nelle
Convenzioni coi Protestanti.5.) Nell'articolo 25





II
Differenze più favorevoli per i Protestanti.
1.) Nell'articolo 2 della Convenzione colla "Chiesa evangelico-luterana a destra del Reno" lo Stato garantisce la conservazione della Facoltà teologica protestante della Università di Erlangen ed il mantenimento del suo carattere "evangelico-luterano". Una analoga esplicita disposizione non si riscontra nei corrispondenti articoli 3 e 4 del Concordato per le Facoltà teologiche cattoliche delle Università di Monaco e di Würzburg. – Avendo io fatto ciò rilevare a questo Mini-
78r
stro
del Culto, Sig. Dr. Matt, egli mi ha risposto che la conservazione delle Facoltà teologiche
è già assicurata dalla Costituzione del Reich (art. 149
2.) Nell'articolo 21


3.) Nell'articolo 10 § 1 lett. e del Concordato si prevede, a norma dell'antico Concordato del 1817, l'assegno di una conveniente abitazione per gli Arcivescovi ed i
78v
Vescovi, per i Canonici ed i Vicari
seniori, mentre che i Canonici ed i Vicari giuniori non percepiscono alcuna indennità di
alloggio. Invece negli articoli 21 e 14 delle due Convenzioni colle "Chiese
evangeliche" nella somma globale degli assegni per i membri del Consiglio ecclesiastico
(Landeskirchenrat) è inclusa anche la indennità in parola. – Il Sig. Ministro ha
riconosciuto questa "imparità", che esisteva però già in passato, ed ha notato derivare essa
dal fatto che i ministri protestanti sono considerati quali funzionari dello Stato e
trattati per conseguenza in tutto come questi.4.) Negli articoli 26


5.) Negli stessi articoli 26 e 19 lett. c, dopo essersi stabilito che i ministri protestanti debbono compiere almeno quattro anni di studi filosofico-teologici in un'alta scuola tedesca dello Stato, si aggiunge che "è lasciato libero alla Chiesa di calcolare nello studio prescritto anche
79r
il tempo trascorso col suo permesso in
Facoltà estere (ausserdeutsche Fakultäten)". Invece l'articolo 13
6.) Negli articoli 29



79v
questo come per altri
dei punti suaccennati, il Sig. Ministro del Culto, – nella impossibilità di cambiare ora il
testo del Concordato stesso senza grave pericolo di aumentare le polemiche e le difficoltà
in vista della prossima discussione nel Landtag –, si è dichiarato pronto a
soddisfare in seguito i desideri della S. Sede mediante Nota separata.7.) La più importante differenza a favore dei Protestanti è, a mio umile avviso, contenuta negli articoli 30







80r
nella provvista delle parrocchie, non si sono ora lasciati
indurre se non a grandissimo stento ad accettare gli articoli succitati, i quali sono stati
quelli che hanno presentato nelle trattative le più gravi difficoltà. Replicai che, se lo
Stato aveva<,>3 rispetto ai
Protestanti<,>4 sotto
il cessato regime la massima ingerenza in questa materia, quale era il diritto di
collazione, ben superiore a quello di semplice presentazione, non si
capiva come essi, pur mantenendosi dallo Stato medesimo tutte le prestazioni finanziarie a
loro vantaggio con stretto criterio di "parità" in paragone dei cattolici, godano ora invece
una più ampia libertà di questi. La giustizia ed il concetto stesso della "parità"
esigerebbero invero che la Chiesa cattolica, sottoposta ad una maggiore restrizione, godesse
almeno di un corrispondente vantaggio, e chiesi al Sig. Dr. Matt se esso non fosse
eventualmente il seguente. Durante le trattative per il Concordato l'umile sottoscritto
sostenne sempre, in nome della S. Sede, con molteplici argomenti (cfr. soprattutto le
Note N. 27728 del 16 Giugno 1923 e N. 28488 dell'11 Settembre 1923) che i supplementi di congrua per i
sacerdoti aventi cura d'anime sono obbligatori e non volontari o facoltativi, ma il Governo
bavarese non volle ciò ammettere se non per le parrocchie di patronato dello Stato. Le
prestazioni finanziarie riguardo a queste ultime sono dunque da ambedue le
80v
Parti riconosciute come indiscutibilmente obbligatorie; il
che potrebbe essere di grande importanza in caso di svincolo degli oneri dello Stato. Ma il
Sig. Ministro mi rispose, sebbene non sembrasse pienamente sicuro della cosa, che anche per
le parrocchie protestanti, ed anzi per tutte, tali prestazioni sono obbligatorie; il che,
come gli feci da parte mia subito notare, aggraverebbe ancor più la "imparità", giacché i
protestanti avrebbero così minori legami e maggiori vantaggi, mentre che la Chiesa cattolica
è sottoposta all'onere della presentazione per alcune parrocchie e per le altre non avrebbe
uno stretto titolo giuridico ai pagamenti dello Stato e potrebbe quindi trovarsi esposta,
nell'anzidetto caso dello svincolo, a rimaner priva di ogni sussidio. Il Dr. Matt mi si
dimostrò non contrario a studiare di nuovo anche questo punto. È altresì da rilevare come, in seguito alle polemiche sorte (secondo che avrò l'onore di esporre in appresso) dopo la pubblicazione del Concordato, apparve sulla stampa il 22 Novembre p. p. il seguente comunicato semi-ufficioso: "In un articolo della Münchener Post



81r
tate disposizioni del Concordato non fanno che
riprodurre quanto già è stabilito nella legge bavarese del 1° Agosto
1922

81v
tinua vigilanza, affine di impedire che mediante
ordinanze ed interpretazioni governative unilaterali la Chiesa venga progressivamente a
perdere una parte dei vantaggi, cui ha diritto in forza del Concordato.Come già si è più sopra accennato, dopo che, colla presentazione del Concordato al Landtag, il relativo testo, rimasto finora strettamente segreto, è divenuto di pubblica ragione, la stampa di opposizione (socialista







82r
troduzione di una ingiustizia statale e con ciò di una
forma ancor più pericolosa della ispezione scolastica del Clero". La risoluzione medesima
"esige dai partiti del Landtag che neghino la loro approvazione al Concordato ed alle
Convenzioni in questa forma; – attende dal Governo del Reich
Più rimarchevole ancora è però che anche i giornali del partito tedesco-nazionale


82v
Specialmente la München-Augsburger Abendzeitung


Alcuni, infine, per rendere impossibile l'accettazione del Concordato nel Landtag, sostengono che esso contiene disposizioni contrarie alla Costituzione


83r
scolo per sostenere questa tesi.È da ricordare che, dopo il non felice esito delle elezioni per il Landtag bavarese dello scorso mese di Aprile, rimase assai assottigliata la base dell'attuale coalizione governativa. Sopra un totale, infatti, di 129 deputati essa ne conta soltanto 65, vale a dire 46 del partito popolare bavarese, 12 del partito tedesco nazionale ed annessi, 10 della lega dei contadini










83v
gati dello stesso nome


Intanto, supplicando l'Eminenza Vostra a volersi degnare di farmi pervenire circa i vari punti suaccennati le Sue venerate istruzioni, m'inchino umilmente al bacio della Sacra Porpora e con sensi di profondissima venerazione ho l'onore di confermarmi
Di Vostra Eminenza Reverendissima
Umilissimo Devotissimo Obbligatissimo Servo
+ Eugenio Pacelli Arcivescovo di Sardi
Nunzio Apostolico
(1)↑A questo riguardo così si espresse il Ministro del Culto Sig.
Dr. Matt
nelle dichiarazioni fatte alla stampa il 18 corrente: "L'ordinamento dei rapporti colle Chiese
, dovevano costituire
per il nuovo Concordato incrollabili basi. Sebbene un tal fondamento giuridico non
esistesse per l'accordo colle Chiese evangeliche, ci siamo tuttavia detto che la parità
tra le varie confessioni cristiane della Baviera richiedeva che anche colle società
religiose protestanti doveva concludersi una Convenzione...".

75v
evangeliche della Baviera corrisponde in sostanza a
quello colla Chiesa cattolica. Gli obblighi, che lo Stato bavarese aveva assunto verso
la Chiesa cattolica nel Concordato del 1817
(1)↑Leggo ora
sulla stampa che due deputati aderenti già al blocco ultra-nazionalista (Völkerischer
Block), il Dr. Pöhner
ed il Dr.
Rutz
, sono ora usciti dal partito e passati ai
tedesco-nazionali.


1↑Masch. korrigiert.
2↑Masch. gestrichen.
3↑Hds. eingefügt, vermutlich von Pacelli.
4↑Hds. eingefügt, vermutlich von Pacelli.
5↑Hds. korrigiert.
6↑Hds. korrigiert.
7↑Masch. gestrichen und hds. korrigiert von
Pacelli.
8↑Hds. korrigiert.
Empfohlene Zitierweise
Pacelli, Eugenio an Gasparri, Pietro vom 03. Dezember 1924, in: 'Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917-1929)', Dokument Nr. 4179, URL: www.pacelli-edition.de/Dokument/4179. Letzter Zugriff am: 15.02.2025.Anlagen
- Dokument Nr. 51265126Anlage (Denkschrift)Beilage 611 des Bayerischen Landtags (II. Tagung 1924/25), Staatsministerium für Unterricht und Kultus, an den Herrn Landtagspräsidenten … Entwurf eines Mantelgesetzes zum neuen Konkordate mit dem Heiligen Stuhl und zu den Verträgen mit den Evangelischen Kirchen
- Dokument Nr. 51275127Anlage (Artikel)Konkordat und Schule